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2015

Kolpingtag Köln mit Musical

Am Freitag den 18. September sind die Kolpingsfamilien aus Ottmarsbocholt und Bösensell gemeinsam zum Kolpingtag in Köln gestartet. Schon vor dem offiziellen Start hatten die Organisatoren mit interessanten Ausstellungen zur Entwicklung der Stadt Köln und zum Werdegang Adolph Kolpings viel für den Besucher zu bieten. Die Eröffnungsveranstaltung, in der Lanxess-Arena hatte einen Knaller nach dem Anderen zu bieten. Die ca. 15.000 Kolpinger aus Deutschland und Abgesandte aus Kolpingsfamilien aus weiteren 60 Ländern der Welt, wurden zuerst durch den Gospel Chor "Voices Unlimited" aus Everswinkel mit einer grandiosen Darbietung begrüßt. Anschließend folgte nach einer kurzen Begrüßung der Moderatoren eine Grußbotschaft von Angela Merkel. Danach ging es temporeich mit einer Tanz und Akrobatik-Formation einer Süddeutschen Kolpingsfamilie weiter. Der Kabarettist Matthias Brodowy strapazierte die Lachmuskulatur in gleicherweise wie die Gehirnwindungen um über die Inhalte nachzudenken. Spektakulär kam die Aufführung der Schneekönigin, einer Formation einer anderen Kolpingsfamilie, die die Massen in Verzückung versetzt. Bis hier hatte die Bigband der Bundeswehr die Musikalische Unterstützung übernommen. Den letzten Knaller brachte die Band „The Baseballs“ mit dem rockigen Abschluss des Abend.

Am Samstag waren im Innenstadtbereich verteilt Hotspots zu den Themen „Familie“, „Eine Welt“, „Arbeitswelt“, „Kirche und Gesellschaft“ und „Junge Menschen“. An den Hotspots gab es Musik, Diskussionsrunden und Vorträge zu den jeweiligen Themen. Besonders interessant war der Hotspot „Eine Welt“, hier wurden z.B. das Hygieneprojekt des Diözesanverbandes Augsburg in Indien oder die Partnerschaftsarbeit des DV Passau mit Uruguay gezeigt. Auch Mitglieder einer Kolpingsfamilie aus Südafrika berichteten über die Unterstützung der Kolpingsfamilie, durch die Sie jetzt selbst für Ihren Unterhalt sorgen können. Anschließend zeigten sie noch einen Tanz aus ihrer Heimat. So verging der Tag rasend schnell. Am Abend trafen sich alle Besucher wieder in der Arena um zuerst die Botschaft des Papstes zum 150. Todestag des seeligen Adolph Kolping zu hören. Anschließend wurde das Musical „Kolpings Traum“, welches speziell für diese eine Aufführung in der Arena arrangiert wurde. Die Schauspieler, das Orchester und der Chor begeisterten das Publikum und nahm es in jeder Szene mit in den Anfang des 19. Jahrhunderts.

Der Abschluss des Kolpingtags fand auch in der Lanxess-Arena statt. Nach dem die ca. 500 Banner der teilnehmenden Kolpingsfamilien eingezogen waren, hielten die Besucher den Atem an, als Jugendliche von den Brüstungen sprangen und zu viert auf die Bühne sprangen. Dort zeigten sie dann ihr Können im Parkour, in dem Sie die auf der Bühne stehenden Requisiten als Sportgeräte nutzten. Anschließend zeigte auch noch eine Gruppe Jugendliche aus einem Kölner Projekt eine Tanzaufführung. Als nächstes wurde die Bühne zur Altarraum umgestaltet und die Messe begann mit rhythmischen, eingängigen Liedern. Dieser Gottesdienst begeisterte die Teilnehmer so das die Messe immer wieder durch spontanen Applaus unterbrochen wurde. Dies war der krönende Abschluss eines rundum gelungenen Wochenendes.

Konzert der Jugendmusik Havixbeck

Aufregender Segeltörn auf dem Ijsselmeer 2015

Am 27. Julis ind 15 Jugendliche und 1 Erwachsener Betreuer mit dem Bus in Richtung Ijsselmeer gefahren. Bei der Ankunft in Enkhuizen hatte es aufgehört zu Regnen, so das das Gepäck und die mitgebrachten Einkäufe trocken vom Bus zum Schiff gebracht werden konnten. Nachdem alles gut verstaut war und der Skipper sich vorgestellt hatte, konnte endlich ablegelegt werden. Mit Windstärke 6 bis 7 ging es nach Makkum. Unterwegs gab es für alle die sich trauten, die Möglichkeit, selbst das Steuer zu übernehmen. Mit viel Schräglage und einigen Wellen, sind wir mit nassem Regenzeug dort angekommen. Nachdem die Segel ordentlich zusammengelegt waren, konnten der Ort mit seinen vielen kleinen Häuschen besichtigt werden oder die Einkaufsmöglichkeiten genutzt werden. Der für diesen Tag zuständige Küchendienst musste um halb fünf wieder an Bord sein, um das Abendessen vorzubereiten. Alle anderen sollten sich um 6 Uhr zum Essen wieder einfinden. Nach dem Essen sind einige wieder in die Stadt gegangen, andere haben sich zum Spielen an Bord zusammengefunden oder haben die Duschen im Hafen ausprobiert. Am Dienstag Morgen sind wir nach dem Frühstück bei Sonnenschein nach Medemblick ausgelaufen. Die Segel wurden gerefft, da der Wetterbericht schon Windstärke 7 angekündigt hatte. Die Fahrt war sehr stürmisch und an Deck war es nicht immer angenehm, da Regenschauer und Gischt das Regenzeug wieder auf eine harte Probe stellte. Nach dem wir nachmittags wohl behalten im Hafen von Medemblick festgemacht hatten, bot uns der Skipper an, mit einem kleinen Segelboot (Opti) im Hafen zu segeln. Nachdem zwei Gruppen mit Segelerfahrung dieses Angebot genutzt hatten, konnten die Anderen ohne Segel mit Paddeln auch noch durch den Hafen schippern. Die verbleibende Zeit konnte dann wieder genutzt werden um die Stadt zu erkunden. Auch am Mittwoch war wieder Windstärke 7 bis 8 Angesagt, so das wir auch noch das zweite Reff in das Segel knoteten. Nach dem wir in Edam angekommen waren, machte der Skipper für uns eine Stadtführung. Auf dieser erfuhren wir viel über die Stadt, die viele des Käses wegen kannten. Mit erstaunen erfuhren wir, das in der kleinen Stadt, große Schiffe in Hinterhöfen gebaut werden und dann durch die kleinen Kanäle bis ins Ijsselmeer gebracht werden. Einen kleinen Süßwarenladen gab es auch. In dem Laden waren die Regale vom Boden bis zur Decke mit den verschiedensten Leckereien gefüllt und auch von der Decke hingen noch Süßigkeiten. Nach der Stadtführung konnten wieder die Bötchen genutzt werden um durch den Hafen und die Kanäle der Stadt zu paddeln. Unsere letzte Station hieß Hoorn. Hier konnten wir bei Sonne und Wassertemperaturen von ca. 18°C kurz vor dem Hafen, in Sichtweite des Strandes vor Anker gehen und im Meer schwimmen. Diese Herausforderung nahmen fast alle an. Die Einfahrt in den Hafen übernahm diesmal eins unserer jüngsten Crewmitglieder, der in den letzten Tagen schon Erfahrung gesammelt hatte. Hoorn bot mit seinem Flair, wieder viele Fotomotive im Hafen und in der schönen Stadt. Am Freitag, dem letzten Tag, hatten wir nur noch das kurze Stück nach Enkhuizen vor uns. Da der Wind nur noch etwa Windstärke 1 zu bieten hatte, wurde alles an Segeln gesetzt, was möglich war. Dafür holte die Sonne alles nach, was uns in den letzten Tagen verweigert hatte. Da der Wind kurz vor der Schleuse ganz einschlief, musste der Rest des Weges unter Motor zurück gelegt werden. Die Fahrt zum Hafen wurde genutzt um das Schiff wieder auf Hochglanz zu bringen. In Enkhuizen angekommen, wird das Gepäck in den Bus verladen und das Schiff mit lauter tollen Erinnerungen und neuen Erfahrungen verlassen.