Startseite > Rückblick

2013

Familien Fahrradtour in die Baumberge 5. - 7.4.2013

Am Freitag trafen sich die Eltern und Kinder am Pfarrheim in Bösensell. Als alles verstaut war ging es los in Richtung Senden. An der Stever angekommen, folgten die Radler der Stever,`` Strom aufwärts ´´,bis Appelhülsen. Von dort ging es über Schapdetten in die Baumberge. Am Ziel, der alten Nottulner Landschule, hatten die Teilnehmer einige Höhenmeter hinter sich gebracht. Der Abend wurde nach einem reichhaltigen Abendbrot, mit viel Spaß, beim Spielen vor dem lodernden Ofen, beschlossen.

Das Ziel für den Samstag war die Stadt Billerbeck. Viel Interessantes gab es im Dom zu Billerbeck zu erkunden. Angefangen von der Gedenkkapelle für den ersten Bischof von Münster, bis zu den Gedenktafeln der Gefallenen der letzten beiden Weltkriege. Viel Spaß machte auch die Theatermeile, die vom Dom zur Freilichtbühne führt und fünfzehn Skulpturen aus Märchen und Dramen darstellt. Nach dem Besuch der Johanniskirche wurde noch der Ludgerusbrunnen in Augenschein genommen. Dann ging es wieder auf die Räder zu einer Tour um Billerbeck. Bei herrlichem Sonnenschein gab es ein Picknick auf Baumstämmen, auf dem freien Feld vor den Toren von Billerbeck. Die letzte Etappe führte über Wirtschaftswege und Pättchen, bergauf und -ab bis das Quartier wieder erreicht war. Zum Abendessen wurde der Grill angeworfen, während die zweite Gruppe die Beilagen zubereitete. Abends wurde wieder viel gelacht bei Pantomimeraten und anderen Spielen.

Sonntags wurde ,nach ausgiebigem Frühstück das Quartier gewienert. Dann ging's zum Longinusturm. Oben auf dem Loginusturm gab es eine schöne Aussicht über das Münsterland. Weiter ging es durch das schöne Stevertal nach Appelhülsen. Die Eisdiele war dann ein idealer Platz für die letzte Pause. Wieder in Bösensell angkommen, resümierten alle, „das war ein schönes Wochenende, aber es hätte etwas wäremer sein können.“ 

Segeltörn auf dem Ijsselmeer bei bestem Wetter

Der Wettergott hatte es sehr gut mit uns gemeint. Mit schönem Wind ging es am  ersten Tag los von Stavoren nach Enkhuizen. Kurz nach der Ankunft bereit die erste Küchencrew das Abendessen vor, in der Zeit gingen einiege zum Strand oder machten einen Stdtbummel. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück nach Urk. Während der Überfahrt konnten wir nach dem Setzen der Segel, die Sonne an Deck genießen. Der Ort Urk war, wie wir von unserer Skipperin erfuhren, früher eine Insel. Erst nach der Eindeichung ist aus der Insel ein Teil des Festlandes geworden. Von Urk aus fuhren wir am Mittwoch nach Medemblik. Auf der Überfahrt konnten wir noch eine Regatta vor der Hafeneinfahrt von Medemblik verfolgen. Nach einem kleinen Stadtbummel durch Medemblik wurde von der nächsten Küchencrew das Abendessen bereitet. Abends konnte uns Janos, der Matrose, eine Gitarre zur Verfügung stellen, so das wir Livemusik genießen konnten. Am Donnerstag hatten wir für die Überfahrt nach Workum fast Rückenwind, deswegen entstand der Eindruck, das wir uns nur ganz langsam bewegen. Der Tacho zeigte aber gute 6 Knoten, dadurch sahen wir doch bald wieder Land. Im Kanal vor Workum konnten wir dann von Bord, direkt an den Strand gehen. Am Strand leiten wir uns Surfbretter um einigen das Windsurfen näher zu bringen. Am Freitag sind wir nach dem Frühstück wieder nach Stavoren aufgebrochen. Auch auf diesem Weg war das Wetter wieder perfekt. Es war recht Grau, so das wir die Zeit der Überfahrt zum Packen und zum Sauber machen nutzen konnten. In Stavoren angekommen, konnten wir unser Gepäck vom Schiff in den Bus verladen und die Heimreise antreten. Den zwanzig jugendlichen Teilnehmern hat der Ausflug so viel Spass gemacht, das sie das Organisationsteam der Kolpingsfamilie Bösensell drängten die Veranstaltung auch im Nächsten Jahr wieder anzubieten.  

"Nöte der Zeit lehren, was zu tun ist"

Uwe Slüter zur Familienpolitik:

Kolping muss sich sich Herausforderungen stellen

2013 wird der 200. Geburtstag von Adolph Kolping gefeiert. Aus diesem Anlass referierte Uwe Slüter, Geschäftsführer des Kolpingwerks Diözesanverband Münster, am Sonntag im Saal Temme vor fast 80 Kolpingmitgliedern aus Lüdinghausen, Seppenrade, Herbern, Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell zum Thema Familienpolitik.

„Die Gesellschaft verändert sich, das Kolpingwerk verändert sich mit und bleibt deshalb zukunftsfähig“, auf diesen Nenner brachte Slüter seine Ausführungen. „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun“, berief er sich dabei auf Adolph Kolping. „Wer Familienpolitik mitgestalten will, muss anerkennen, dass sich die Familie in den letzten Jahrzehnten radikal verändert hat“, konstatierte er und erklärte unmissverständlich: „Wir brauchen Kindergärten und Kindertagesstätten. Wir brauchen U3-Betreuung, und wir wollen, dass beide Partner berufstätig sein können. Unser Leitmotiv ist die Wahlfreiheit.“

Ebenso wie sich der Referent für Toleranz und Respekt für ganz verschiedene Lebensmodellen und Lebenssituationen aussprach, berief er sich auf die Grundlagen des christlichen Wertesystems und der christlichen Soziallehre. Slüter: „Kolping versteht Familie als eine auf Dauer angelegte Lebensverantwortungs- und Wirtschaftsgemeinschaft von Frau und Mann mit Kindern.“ Dieser Begriff schließe Alleinerziehende sowie Patchworkfamilien mit ein. Kolping habe ein Familienideal und akzeptiert andere Lebensformen – lade alle zum Mit-Tun ein.

„Familien bilden die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft, weil sie Lernorte der Kultur, der Solidarität und der Wertevermittlung sind“, betonte Slüter. Und mit der Zahl der Kinder und ihrem Hineinführen in das soziale Leben entscheide sich wesentlich, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen werde, so der Kolping-Geschäftsführer. In Zeiten niedriger Geburtenraten müsse es in der Politik darum gehen, positive Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen, steuerrechtlich zum Beispiel durch ein Familiensplitting. Kolping sei aufgefordert, sich auf Grundlage des Glaubens und der Lehre katholischer Sozialreformer wie Adolph Kolping aktiv für die Familie zu engagieren.

„Der Vortrag war ein rundum gelungener Auftakt für unser Jubiläumsjahr“, freute sich Bernhard Eggersmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Bösensell, nicht allein über den guten Besuch, sondern auch über die Impulse, die Slüter den Kolpingsfamilien vor Ort gegeben habe. Denn an den halbstündigen Vortrag schloss sich eine über einstündige lebhafte Diskussion an.

WN Bericht vom 23. Januar 2013

"Soziales Miteinander fördern"

Mit Angeboten für Alt und Jung möchte die Kolpingsfamilie den Zusammenhalt und das Miteinander im Dorf stärken.

In Bösensell sollen sich Alt und Jung wohl fühlen und vielseitige Möglichkeiten erhalten, sich fortzubilden, kreativ zu sein und Freizeit sinnvoll zu gestalten. An diesem Ziel arbeite die Kolpingsfamilie Bösensell gemeinsam mit anderen örtlichen Vereinen und Initiativen, betont Bernhard Eggersmann. In diesem Zusammenhang liegt dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie eins besonders am Herzen: „Wir möchten das Miteinander und den Zusammenhalt in unserem Dorf fördern.“

Mit der Musikschule Havixbeck hat die Kolpingsfamilie einen Kooperations-partner durch den zusätzliche Impulse in Bösensell geschaffen werden konnten: Zum Jahresbeginn startete der Klarinettenunterricht mit Julia Hollenberg, für den sich Interessierte noch bei Bernhard Eggersmann, 0 25 36 / 64 18, anmelden können. Zusätzlich zur bestehenden Blockflötengruppe von Susanne Schroer (dienstags, 15 Uhr) wurde nun noch eine zweite Gruppe im Anschluss um 16 Uhr eingerichtet. „Wir hoffen, dass wir die Musikschulangebote in Zukunft noch erweitern können“, sagt der Kolping-Vorsitzende.

Ebenfalls neu ist der Kursus „Schneidern und vieles mehr“ mit Annegret Homburg, der dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr stattfindet. Als Einzelveranstaltung im Januar ist darüber hinaus „Steuererklärung leicht gemacht“ geplant, Anmeldung bei Regina Raestrup, 01 51 / 153 700 60.

„Über diese Kurse möchten wir auch dazu beitragen, dass unser Pfarrheim weiterhin mit Leben füllen. Denn es ist uns wichtig, eine Begegnungsstätte für alle Generationen in Bösensell zu haben“, sagt Bernhard Eggersmann.

Ähnlich wie zur Zeit von Adolph Kolping sei es heute von besonderer Bedeutung, sich um junge Menschen zu kümmern, „damit sie nicht auf die falsche Bahn geraten“. Darum möchte die Kolpingsfamilie die „Bindung an den Ort und das soziale Miteinander in Bösensell fördern“, erläutert der Vorsitzende. Dazu dienen unter anderem Angebote wie die Vater-Mutter-Kind-Gruppen mit Andrea Müller, die musikalische Früherziehung mit Ute Müller, Familienfahrradtouren, aber auch Martinsumzug und Osterfeuer.

Eine weitere wichtige Initiative, die über Bösensell hinaus wirkt, ist seit Jahren die engagierte Beteiligung am Sommerferienprogramm der Gemeide Senden, in Form von Theater-Fahrten zu Freilichtbühnen, Fahrrad- und Inlinertouren und Kochen für Kinder. Mit den Kreativangeboten Holz- und Steinmetzwerkstatt schließt sich wieder der Kreis zur Historie der Kolpingsfamilie – zu den jungen Handwerkern, die durch Adolph Kolping sozialen und an christlichen Werten orientierten Halt erhielten.

Das Kolping-Programm ist freilich nicht festzementiert: „Wünsche aus der Bevölkerung greifen wir gerne auf“, zeigt sich der Vorsitzende der Kolpingsfamilie für Anregungen offen.

WN Bericht vom 10. Januar 2013

Altkleidersammlung

Werden Altkleider und Schuhe aussortiert und verwertet?

In der Regel beinhaltet das Sammelgut 4o bis 5o Prozent tragbare Kleidung. Deshalb ist eine fachgerechte und umweltfreundliche Sortierung mit zertifizierten Vertragswerken notwendig. Die sortierte Ware wird in Secondhandläden, auf Modemärkten und ins Ausland, zum Beispiel nach Afrika, verkauft. Das ist der ganz normale Kreislauf. Nicht verwertbare Kleidung wird zu Putzlappen oder für die Innenverkleidung der Automobilindustrie verarbeitet.

Gibt es von Ihrer Seite Vorschriften für den Verwerter, was mit den Alttextilien passieren soll?


Unser Sammelpartner, die Kolping Recycling GmbH hat mit den Sortierbetrieben schriftliche Vereinbarungen abgeschlossen, die besagen, dass die Sammelware fachgerecht sortiert und nachvollziehbar verkauft wird. Zusätzlich gibt es regelmäßige Betriebskontrollen zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durch den Gesetzgeber.

Welche sozialen Aspekte verfolgt die Kolpingsfamilie und die Kolping-Recycling GmbH?

Kleidung ist nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern auch ein Grundrecht des Menschen. Deshalb soll gespendete Kleidung in einem menschenwürdigen Zustand sein. Sortierte Ware trägt dazu bei, dass sich sozial Schwache, aber auch junge Familien und alle Bürger, auf Kleidermärkten oder Basaren, preisgünstige Kleidung kaufen können. Die Gewinne der Kolping Recycling GmbH und die Erlöse der Sammelgruppen fließen in Sozialprojekte und gemeinnützige Aufgaben. Unsere Kolpingsfamilie fördert damit die Bildungsarbeit.