Das Jahr fing gleich mit einem Highlight an. Weihbischof Dr. Josef Voß las die Messe anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs in unserer Pfarrkirche. Anschließend hatte der Rat der Seelsorgeeinheit Senden und Bösensell alle herzlich ins Pfarrheim eingeladen.
An diesem Mittwoch übergab die Flötengruppe unserer Kolpingsfamilie Father Joseph die Geldspende, die sie am letzten Kolpinggedenktag gesammelt hatte.
Die Altkleidersammlung am Freitagnachmittag mit dem Aufladen der gesammelten Tüten aus unserem Lager bei Bertels. Um 17.00 Uhr trafen sich einige Mitglieder zum Aufladen. Am nächsten Morgen begann der Tag für alle Helfer mit einem guten Frühstück. Es sind über 5 Tonnen Altkleider von uns verladen worden.
„Mach mit bei Felix Fit – bewegte Kinder“ so hieß der Kurs, der ab dem 5. Februar für Kinder ab 5 Jahre im Pfarrheim stattfand. Das Ziel dieses Kurses war, Kinder langfristig zu einem gesundheitsfördernden, rückengerechten Verhalten zu motivieren.
In diesem Jahr bereitete erstmalig gemeinsam mit der Kolpingsfamilie ein Organisationsteam unter der Leitung von Andrea Müller ein Kinderkarnevalsfest vor. Zu 14.00 Uhr luden das Kinderprinzenpaar Silvana I. (Mersmann) und Michael I. (Wolter) das Narrenvolk zum Kirchplatzein. Dort erwartete die Kinder, vor allem im Kindergarten- und Grundschulalter, eine buntgeschmückte Halle und ein wundervolles Showprogramm. Es gab eine Modenschau, Außerdem traten die Tanzgruppen des Sportvereins auf. Ein besonderer Auftritt war sicherlich die Aufführung der Bösenseller Tanzmariechen. Als Überraschungsgast trat David Langkamp aus Münster auf.
Bei dem Turnier erreichten unsere Jungkolpinggruppen den 1., 3 und 4 Platz. Die gemischte Gruppe und die Frauen erreichten jeweils den 2. Platz.
Die Resonanz des Kinderkleidermarkts war wieder super. Dieses Jahr ging der Erlös von 300 Euro an den Verein „Kinderkultur Bösensell“.
Die Mitgliederversammlung war dieses Jahr im Saal des Landhotels Sendes.
Das Osterfeuer in diesem Jahr stand unter einem wirklich guten Stern. Bernhard Niehoff hatte sich angeboten, das Osterfeuer auf dem Feld gegenüber der Fischerhütte zu veranstalten. Das Wetter am Abend war einfach super. sehr viele Besucher fanden sich am Osterfeuer ein.
„Gesang ist wie Luft zum Atmen“, so hieß die Überschrift im Artikel der WN, denn die Kolpingsfamilie Bösensell gründete einen Kinderchor. Lange wurde überlegt, wie und wann ein Kinderchor gegründet werden und vor allem wer ihn leiten sollte. Dank Ute Müller lösten sich diese Probleme. Jeden Montag treffen sie sich im Pfarrheim zum Üben.
Die Siegerehrung des Bezirkskegelturniers sollte in diesem Jahr einmal in einem ganz anderen Rahmen stattfinden. Ein buntes Kinderprogramm wurde vorbereitet, so dass der Nachmittag wie im Flug verging.
Nach dem Sonntagsgottesdienst trafen sich alle wanderfreudigen Bösenseller am Pfarrheim. Unsere beiden Jugendvertreter Elena und Miriam hatten für die Kinder am Wegesrand wunderbare Spielstationen aufgebaut. Der Weg führte die Maigänger auf den Hof Högemann.
Jedes Kommuionkind bekam ein Karte mit den besten Wünschen zur ersten Komminion. Dieses Jahr waren es 18 Kinder.
In diesem Kurs wurden den Teilnehmern die Fähigkeiten vermittelt, Briefe und gestaltete Dokumente (wie Einladungen) mit dem Computer zu erstellen und die Tabellenkalkulation für kleine Verbrauchsauswertungen zu nutzen. Außerdem lernten sie Fotos in den PC zu bringen und zu bearbeiten.
„Der Ölprinz“ 30 Teilnehmer erlebten an diesem Tag eine spannende Inszenierung eines Abenteuers von Karl May mit 60 Darstellern und über 40 Pferden auf der 100 Meter breiten Naturbühne in Elspe.orstellungsgespräch.
„Auf blanken Sohlen durch die Natur“ – so beschrieb die WN unseren Ausflug zum Barfuß-Weg in Tilbeck. Mit fünf Erwachsenen und zehn Kindern fuhren wir auf Fahrrädern und Inlinern über die Nebenstraßen nach Tilbeck. Das gute Wetter leistete dazu natürlich seinen Beitrag.
Einblick in die Arbeit eines Steinmetzes boten wir an diesem Tag acht interessierten Kindern. In der Werkstatt von einer Steinmetzmeisterin wurden den Kindern die verschiedenen Steinarten und deren Herkunft erklärt. Anschließend konnten sie in Baumberger Kalksandstein eigene Figuren meißeln.
Ein Rätselspiel mit Fragen zu den Steinen und dem Beruf des Steinmetzes war für die Mädchen und Jungen besonders spannend. Jedes Kind durfte sich eine Schale mit Souvenirs nach eigenen Wünschen zusammenstellen und mit nach Hause nehmen. In der Nottulner Pfarrkirche gibt es viele Steinmetzzeichen.
Den Duft des Reiterhofs schnupperten interessierte Mädchen und Jungen bei diesem neuen Ferienangebot. Den zehn Mädchen und Jungen wurde zunächst gezeigt, wie Ponys geputzt werden. Nachdem alle Ponys gesattelt waren, durfte jedes Kind auf dem Reitplatz einige Runden reiten.
An diesem Abend besuchten die kfd St. Laurentius Senden und unsere Kolpingfamilie gemeinsam die Freilichtbühne in Coesfeld. Gezeigt wurde das Musical „Linie 1“ von Volker Ludwig und Bir ger Heymann.
Mit 50 Personen war die Theatertour ausgebucht. Bei schönem Wetter erlebten die kleinen und großen Teilnehmer das Stück „Ronja Räubertochter“.
Echte Flohmarktatmosphäre gab es an diesem Nachmittag wieder rund ums Pfarrheim. Ja, der Kinderflohmarkt am letzten Tag der Sommerferien ist immer etwas für Schnäppchenjäger, die gerne feilschen und stöbern. Natürlich gab es auch Kaffee, Kuchen und Eis!
„Auf den Spuren von Anna Katharina Emmerick“
Wer an diesem Tag beim Familientag in Dülmen dabei war, wird jetzt sicherlich wissen, wer Anna Katharina Emmerick war, wie sie gelebt hat und warum wir sie verehren. Sie starb am 9. Februar 1824 und wurde am 3. Oktober 2004 auf dem Petersplatz in Rom von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Ihr Grab befindet sich in der Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen.
Über 100 Teilnehmer beschritten an diesem Nachmittag den Anna-Katharina-Emmerick-Weg, der sie über das Sterbehaus und den Kirchplatz St. Viktor zur Grabstätte an der Kreuzkirche führte. Die Messe in der Kirche wurde von Dr. Clemens Engling aus Olfen gelesen. Im Pfarrheim sahen die kleinen und großen Besucher anschließend einen Auftritt der Lüdinghausener Tanzgruppe und den Zauberkünstler Markus Kompa.
Das Friedensgebet des Bezirks Lüdinghausen fand in diesem Jahr in Ottmarsbocholt statt. Pastor Ulrich Terlinden, Präses der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt, gestaltete an diesem Abend die Messe in der Pfarrkirche St. Urban.
„Juppi, wir pennen alle im Heu!“ Mit diesem Vorsatz sprangen am Freitagnachmittag 21 Teilnehmer auf ihre Räder und strampelten los Richtung Amelsbüren, immer hinter Andreas Mersmann hinterher, denn der kannte den Weg. Nach ca. zwei Stunden kamen wir beim ersten Zielhof an, dem Karnickelhof Davert. Selbst unsere ältesten Teilnehmer, Hanny Mersmann und Bernhard Eggersmann, schreckten vor einer Übernachtung im Heu nicht zurück. Das zweite Ziel war der Ferienhof Schnieder in Merfeld.
Als auch alle anderen Radler dort ankamen, ziemlich müde und kaputt von den ca. 45 km, war die Stimmung auf dem Tiefpreis. Also musste ein Spiel her, das Stimmung bringt und den Teamgeist fördert. So bastelten Anne und Regina aus allem, was sie dabei hatten, das „Chaos-Spiel“. Dieses Spiel machte seinem Namen alle Ehre und brachte die Stimmung zum Kochen. Nach dem Abendessen wurden Karten und Billard gespielt und die Nachtlager vorbereitet. Geweckt wurden wir am nächsten Morgen durch den Hofhund. Gestärkt und frisch und munter stiegen wir dann wieder auf die Räder und fuhren in Richtung Heimat. Am Samsonsee in Buldern machten wir noch eine Mittagspause und bestaunten die vielen Motorräder, die dort standen. Etwas müde aber glücklich erreichten wir am Sonntagnachmittag das heimische Pfarrheim. Frei nach dem Motto „Wenn Engel reisen...“ hatten wir schönes sonniges Wetter. So wurde unsere Familienradtour mit insgesamt ca. 100 gefahrenen Kilometern ein voller Erfolg!!!
Der Erlös, 300 Euro, aus dem Kinderkleidermarkt im zweiten Halbjahr ging an Herzenswünsche e.V. in Münster.
„Z wie Zukunftswerkstatt“- dieses Projekt bot der Diözesanverband Münster in diesem Jahr erst-malig an. Die Kreisverbände Coesfeld und Recklinghausen trafen sich zu diesem Anlass im Pfarr-heim Heilig Kreuz in Dülmen. Referent Andreas Fritsch versprach sich von diesem Pilotprojekt, die örtliche Effizienz in der ehren-amtlich durchgeführten Bildungs- und Aktionsarbeit zu verbessern. Neun Kolpingsfamilien mit insgesamt 29 Teilnehmern, darunter wir, nahmen an der Zukunftswerkstatt teil.
Mit Hilfe von Plakatwänden wurde der damalige Stand jeder Kolpingsfamilie erarbeitet, wo die Probleme, aber auch die Stärken liegen. Im Anschluss daran ging es darum, Ziele zu formulieren - zunächst einmal ganz unrealistisch und übertrieben. Diese Ziele wurden dann in Kleingruppen den anderen durch z.B. eine Tagesschau, eine Talkrunde oder ein Theaterstück vorgestellt.
Danach erhielten wir die Aufgabe, realistische Ziele und Wünsche herausfinden, und es stellten sich drei Schwerpunkte heraus: Mitgliedergewinnung, zielorientiertes Jahresprogramm und Jugendarbeit. In drei Gruppen wurden nun Vorschläge und Ideen diskutiert, wie Handlungsschritte, mit denen diese Ziele zu erreichen seien, aussehen könnten.
Die Erst- und Zweitplatzierten des Bezirkskegelturniers waren startberechtigt beim Kreiskegelturnier. Dabei waren in diesem Jahr 17 Gruppen aus den Kolpingsfamilien Appelhülsen, Ascheberg, Darup, Havixbeck, Hiddingsel, Ottmarsbocholt, Rorup und die Bösenseller Mannschaften Jungkolping, Frauen und Frauen/ Männer. Unsere Jungkolpinggruppen erreichten den 1. und 3. Platz. Die Gruppe Frauen erreichte den 1. Platz und die gemischte Gruppe den 2 Platz.
„egat 2007 – in der Kirche zu Hause – engagiert für die Welt“
Das Kolpingwerk Deutschland lud an diesem Wochenende alle Kolpingsfamilien aus ganz Deutschland zum Engagiertentreffen nach Köln ein. Wir waren mit acht Personen dabei. Zunächst erlebten wir einen stimmungsvollen Begrüßungsabend. Anschließend machten wir mit den Bannern und vielen, vielen Kerzen einen Lichterzug von Expo-Gelände bis zur Minoriten-kirche. Bundespräses Alois Schröder hielt eine kurze Andacht. Zum Abschluss sangen wir gemeinsam das Kolpinggrablied.
Der Samstag begann mit den Foren und Workshops. Am Nachmittag fuhren wir gemeinsam zum Bundessekretariat. Dort hatten wir die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der Kolping Bundesarbeit zuschauen. Anschließend besuchten wir die Minoritenkirche und die Grabstätte Adolph Kolpings.
Am Abend wurde uns ein einzigartiges Bühnenprogramm mit Musik und Show geboten. Am Sonntagmorgen schlossen wir gemeinsam das „egat“ mit einem eindrucksvollen und festlichen Gottesdienst ab.
Mit einer kurzen Andacht stimmte Pastoralreferentin Renate Steinhöfel viele Kinder und ihre Eltern auf den diesjährigen Martinsumzug ein. Zwischendurch führten die Kindergartenkinder einen Lichtertanz auf und sangen einige Lieder. Im Anschluss daran erinnerte das von Ingrid Wrede-Evels einstudierte Martinsspiel an die christliche Tat St. Martins. Der Umzug mit St. Martin, allen Kindern und vielen bunten Laternen wurde vom Sendener Musikverein klangvoll unterstützt.
Der technischer Manager der Firma Herr Dittmar, erläutere den 25 Teilnehmern die Firmenphilosophie des Weltunternehmens. Metrica ist ein exklusiver Inneneinrichter von Flugzeugen, Villen und vor allem Yachten. Mit 325 Jahren Erfahrung und unter der Firmenleitung von Rudolf Rincklake van Endert kümmern sich vornehmlich Schreiner und Konstukteure um den Neubau, den Umbau und die Reparatur von Luxusraumausstattungen. „Wir haben ca. 250 Mitarbeiter in drei Produktionsstätten. Neben Bösensell steht je eine Produktionsanlage in Holtwick und im türkischen Antalya,“ berichtete Herr Dittmar. Nach diesem spannenden Einblick in die Arbeit und die Auszeichnungen der Firma führten Herr Dittmar und Herr Eylers, der Vertriebsmanager, die Gruppe durch das Gebäude. „Da wir fast ausschließlich nur Einzelstücke anfertigen, wird bei uns sehr viel handwerklich getätigt. Diese hohen Ansprüche sind ein Qualitätsmerkmal unserer Firma,“ so Dittmar. Nach der Führung waren alle Teilnehmer beeindruckt vom Luxus dieser Welt, an dem Bösensell so einen großen Anteil hat.
Für die Kinder hatte Andrea Müller ein wunderbares Kinderprogramm vorbereitet. So schmückte sie mit allen Kindern den aufgestellten Tannenbaum mit Kugeln, Strohsternen und Lichtern. Auch die Weihnachtsbäckerei war an diesem Tag anwesend, denn mit dem Lied von Rolf Zuckowski wurden Figuren und Formen aus Salzteig gebastelt.Der Kinderchor stellte zum ersten Mal sein Können vor. Er sang viele schöne Weihnachtslieder, in die alle Anwesenden fröhlich mit einstimmten. Während sich die Eltern, Großeltern und Kolpingmitglieder bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde austauschten, gestalteten die Kinder in den unteren Räumen des Pfarrheims unter Anleitung von Andrea eigene Kerzen.
Für die Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz bekommen hatten, wurde dieses Training angeboten. Ein Mitarbeiter der Barmer Ersatzkasse hat in dem Kurzseminar die acht Teilnehmer dar-über unterrichtet, wie man sich bewirbt und vorstellt. Des weiteren wurden den Jugendlichen die verschiedenen Eignungstests vorgestellt. Der Nachmittag endete mit dem Verhalten beim Vorstellungsgespräch.